Im Winter sind wir nicht nur im eigenen Garten unterwegs, sondern auch – zusammen mit dem NABU Ortsgruppe Meerbusch – in den Rheinwiesen zur Kopfweidenpflege.
Als Kopfweiden bezeichnet man Weiden, deren Stamm in ca. 2,50 m Höhe abgesägt wurde. Sie prägen bei uns hier am Niederrhein das Landschaftsbild und waren früher eine traditionelle Form der Holznutzung. Die gewonnenen Ruten wurden z.B. für die Korbflechterei oder für die Herstellung von Besen- und Werkzeugstielen sowie Holzschuhen verwendet.
Heute gibt es kaum noch eine wirtschaftliche Nutzung der Weiden und so werden sie nur noch von Naturschutzorganisationen wie z.B. dem NABU gepflegt, um sie als Lebensraum für zahlreiche Tierarten zu erhalten.
Heute war ein strahlend schöner Wintertag und ideales Wetter für die Kopfweidenpflege. Und da das Licht so schön war, habe ich direkt auch mal ein paar Kopfweiden porträtiert
. Sie sind zwar schon alt, teilweise umgefallen und verfallen, aber noch lange nicht tot!
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